Wohngruppe Margaretha

Leben und Begegnen: Für dementiell veränderte Menschen bieten wir im Wohnbereich Margaretha einen Lebensraum und professionelle Hilfe an. Hier leben acht bis zehn Menschen in einer Wohngemeinschaft zusammen. Ihnen stehen zwei Einzel- und drei Zweibett-Zimmer zur Verfügung. Unser Ziel ist die Erhaltung und Förderung der persönlichen Lebensqualität der Bewohner.

Das Konzept ist ausgerichtet auf Menschen, die aufgrund ihrer dementiellen Veränderung zu einer selbständigen Lebensführung nicht oder nur noch bedingt in der Lage sind – unabhängig von einer medizinischen Diagnose, der Ursache oder dem Grad der Demenz.

Die Wohngruppe Margaretha ist kein Wohnraum mit einem beschützenden, das heißt geschlossenen Bereich. Ein Einzug eines dementiell veränderten Menschen gemäß § 11 UBG auf richterlichen Beschluss und nach Einweisung durch einen Facharzt für Psychiatrie und Nervenheilkunde ist daher nicht möglich.

Wir möchten durch ein hohes Maß an Normalität für die Bewohner der Wohngruppe Lebensqualität erreichen. Dafür bieten wir ihnen angemessene Lebensräume und aktivieren ihre Ressourcen unter Berücksichtigung ihrer Biographie sowie ihrer aktuellen Lebenssituation. Die Wohngemeinschaft soll selbständig ihren Alltag gestalten und bewältigen - hierzu bringen alle ihre individuellen Fähigkeiten ein. Den Pflege- und Betreuungsprozess planen und gestalten wir individuell. Der Tagesablauf besitzt Ähnlichkeit mit dem, was man von zu Hause kennt und bietet somit Orientierung im Alltag. Auch Angehörige oder Bezugspersonen wollen wir so weit wie möglich in den Prozess einbeziehen und am Alltag teilnehmen lassen. Durch entsprechende Qualifizierung unserer Mitarbeiter gewährleisten wir eine hohe Fachlichkeit. Als kirchliche Einrichtung möchten wir den Bewohnern ermöglichen, ihre religiösen Gewohnheiten leben zu können.