Schwerstkranken Menschen bis zuletzt ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu ermöglichen - das ist oberstes Ziel unserer Hospizarbeit. Dabei schauen wir nicht auf die Nationalität, die Religion, die Weltanschauung, die Art der Erkrankung oder die finanziellen Verhältnisse der Menschen, die zu uns kommen. Was einzig und allein zählt, ist die individuelle Bedürftigkeit des Kranken.

Grundlage unserer Arbeit sind die vier Dimensionen der Hospizarbeit.

Die soziale Dimension
Die Sterbenden sollen - wenn sie es wünschen -  nicht allein, sondern begleitet von Freunden und Angehörigen ihre letzte Lebensphase an einem vertrauten Ort verbringen.

Die physische Dimension
Schmerzen müssen nicht sein. Kompetente Pflege und gezielte ärztliche Behandlung machen das möglich. Für den Kranken bedeutet das Lebensqualität.

Die psychische Dimension
Psychosoziale Betreuung und Gespräche helfen den Schwerstkranken und ihren Angehörigen, Trauer und Angst zu bewältigen und zu überwinden.


Die spirituelle Dimension

Geistliche Begleitung und Seelsorge helfen dem Kranken, der Frage nach dem Sinn des Lebens nachzugehen und ebenso der Frage, was nach dem Tod kommt.