Am 24. April 1863 schickte die Ordensgründerin, Mutter Rosa Flesch, eine ihrer Mitschwestern zusammen mit einer Postulantin nach Adenau, wo sie die erste Filiale der Ordensgemeinschaft gründeten.
1866 begannen die Schwestern mit dem Bau eines Klosters, das auch als Krankenhaus genutzt werden sollte. Mit der Zeit erwies sich das inzwischen rund hundertjährige Gebäude als zu klein und so wurde am 1. Juli 1966 ein großräumiger Neubau in Betrieb genommen.
Eine besondere Bedeutung erhielt das Krankenhaus mit Beginn der regelmäßigen Autorennen auf dem Nürburgring. Seit dem letzten großen Umbau 1986 wird durch laufende Anpassungen den gesundheitspolitischen Entwicklungen Rechnung getragen.
Am 1. Januar 2005 haben das St. Josef-Krankenhaus in Adenau, das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Brohltal-Klinik St. Josef in Burgbrohl als Geriatrische Fachklinik zum Marienhaus Klinikum im Kreis
Ahrweiler fusioniert.
Mit 452 Planbetten stellt das Marienhaus Klinikum die Grund- und Regelversorgung für den Kreis Ahrweiler sicher. In den Hauptfachabteilungen
Anaesthesie und Intensivmedizin, Allgemein-,Unfall- und Visceralchirurgie,
Gefäßchirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Innere Medizin mit Stroke Unit
und Psychosomatik, Urologie, Radiologie, Akutgeriatrie und Frührehabilitation,
den Belegabteilungen Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie der im Hause angesiedelten Radiologischen Praxis werden jährlich ca. 13.500 Patienten stationär und über 28.500 Patienten ambulant versorgt.
Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Marienhaus Klinikum
Hand in Hand, damit im Zusammenwirken von moderner Medizin, fundiertem Wissen und menschlicher Zuwendung Krankheit Heilung erfährt.