
In Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse zeigt sich, wie wichtig es ist, dass es im Hochwald für junge Menschen Möglichkeiten gibt, sich beruflich zu orientieren. Das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil sieht seinen Auftrag nicht nur in der Sicherstellung einer qualifizierten Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region, sondern bietet jungen Menschen auch an, sie beruflich zu fördern.
Neben der bekannten Möglichkeit, den Beruf der Krankenschwester/des Krankenpflegers erlernen zu können, bietet die Hochwaldklinik auch weitere Chancen für den beruflichen Nachwuchs. So können beispielsweise interessierte Schulabsolventen im Rahmen eines Jahrespraktikums auf einer Pflegestation wertvolle Einblicke in das vielfältige Berufsspektrum des Gesundheitswesens erhalten.
Im Labor vermitteln die dort tätigen Fachkräfte gerne das Spektrum der dort zusammenlaufenden wichtigen Diagnostik an junge Menschen, die sich beispielsweise für den Beruf des Medizinisch-technischen Laborassistenten interessieren.
Im OP-Bereich hat das St. Josef-Krankenhaus bereits vor mehreren Jahren den Trend der Zeit erkannt und bietet die Ausbildungsmöglichkeit zum sogenannten operationstechnischen Assistenten an. Diese auf den Spezialbereich OP ausgerichtete berufliche Weiterbildungsmaßnahme gewinnt zunehmend an Bedeutung und bietet damit vor allem im Hinblick auf eine langfristige berufliche Tätigkeit hervorragende Perspektiven.
Der Pflegedirektor der Hermeskeiler Klinik, Peter Joecken, nimmt ein sinkendes schulisches Niveau der Bewerber wahr. Er zieht jedoch daraus nicht den „vernichtenden“ Schluss, ausschließlich davon die Förderung junger Menschen abhängig zu machen. „Oft schon haben wir erlebt, wie junge Menschen sich, wenn man sie motiviert und unterstützt, positiv weiter entwickeln und zu Leistungsträgern in unserem System werden können. Dieses Potenzial darf man nicht verschenken.“
Deshalb ist das Hauptaugenmerk darauf ausgerichtet, in länger andauernden Praktikazeiten den jungen Menschen Einblick in das Berufsfeld ihrer Wahl zu bieten, um einschätzen zu können, ob es den eigenen Erwartungen entspricht. Es bietet aber auch die Chance, festzustellen in wieweit eigenes Wissen und Fähigkeiten ausreichen bzw. ausgeweitet werden müssen, um den gewünschten Weg gehen zu können.
Die Praktikazeiten sollten im Regelfall wegen des hohen organisatorischen und inhaltlichen Aufwandes 3-12 Monate betragen.
Es werden für folgende Berufsfelder Praktikantenplätze angeboten:
- Krankenpflege
- Medizinisch/technischer Laborassistent/in
- Medizinisch/technischer Radiologieassistent/in
- Operationstechnischer Assistent/in
Interessenten können sich mit einer Kurzbewerbung entweder schriftlich oder per Email an Herrn Peter Joecken, Pflegedirektor (p.joecken@her.marienhaus-gmbH) , Koblenzer Strasse 23, St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil, wenden