
Einpflanzen von Herzschrittmachern
Dreidimensionaler Herzultraschall
Im Frühjahr des Jahres 2009 wurde in der Medizinischen Klinik I im Hetzelstift eine bisher nur an wenigen Orten verfügbare ganz neue Methode der Untersuchung des Herzens etabliert.
Mit einem speziellen Herz-Ultraschall ist es nun ab sofort möglich, Strukturen im Bereich des Herzens dreidimensional darzustellen. Dieser faszinierende Blick in das Herz erlaubt eine sehr genaue Untersuchung bei Herzklappenfehlern und hilft bei komplizierten Eingriffen im Herzkatheterlabor wie dem Verschluss von Löchern im Herzen.
Weiterhin bieten wir die konventionelle Echokardiografie, die transoesophageale Echokardiografie (Schluck-Echo) und die Stress-Echokardiografie an. Insgesamt 4 kardiologische Oberärzte, eine neurologische Oberärztin sowie eine nephrologische Oberärztin (Fachärztin für Nierenerkrankungen) sind Mitglieder des Behandlungsteams.
Gemeinsam mit der Klinik für Radiologie besteht seit Anfang des Jahres 2011 die Möglichkeit, das Herz mit der Kernspintomografie zu untersuchen. Es handelt sich hier um eine ganz neue Methode, die insbesondere bei Patienten mit Schäden des Herzmuskels sehr wichtige Informationen für die Ärzte liefern kann. Insbesondere die gefährliche Herzmuskelentzündung (sogenannte "Myokarditis") kann mit diesem Verfahren in bisher unbekannter Präzision erkannt werden.
Mit dieser ganz neuen Diagnosemethode hat die Medizinische Klinik I am Hetzelstift (Chefarzt Dr. med. Hubertus v. Korn) erneut einen wichtigen Schritt in Richtung eines kardiologischen Maximalversorgers getan, wodurch sämtliche diagnostischen und therapeutischen Aspekte der modernen Herz- und Gefäßmedizin abgedeckt sind.
Neu eingeführt wurde in der Medizinischen Klinik I die "Lebensweste (life vest)". Hierbei handelt es sich um eine Weste, in die ein kompletter Defibrillator zur Therapie von lebensgefährlichen Rhyhtmusstörungen eingebaut ist. Der Vorteil dieses Gerätes ist, das bei Patienten, bei denen eine Besserung von lebensgefährlichen Rhyhtmusstörungen zu erwarten ist, auf die Implantation eines kompletten Defibrillatorsystems verzichtet werden kann ohne der Gefahr des plötzlichen Herztodes. Ein im wahren Sinne lebensrettendes Kleidungsstück!
Nach wie vor ist die Medizinische Klinik I auch wissenschaftlich aktiv, insbesondere im Bereich der sogenannten "invasiven Kardiologie", also bei der modernen Therapie im Herzkatheterlabor. Eine hohe Ehrung erfuhr der Chefarzt der Mediznischen Klinik 1 (Dr. med. H. v. Korn) als er in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen wurde. Es handelt sich hier um die grösste bundesweite Organisation von Interessenten, Patienten und Angehörigen, die sich für die Belange herzkranker Menschen einsetzt.
Strömungsdarstellende Ultraschalltechnik (Doppler und Farbduplex-Sonographie) sowie Frequenzspektrumanalyse, Gehstrecken- und Verschlussdruck-Messung zur Erkennung von Gefäßerkrankungen
