
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Diagnosen überhaupt: Mit Recht kann man hier von einer Volkskrankheit sprechen.
Ursachen für Rückenschmerzen sind häufig komplexe Verschleißprozesse der Wirbelsäule, die einer aufwändigen Analyse (Klärung des Beschwerdebildes, Röntgen, Kernspintomografie,...) bedürfen.
Neben Lebensalter und Knochenqualität zählt auch die individuelle Lebensweise zu den Ursachen: Mangelnde Bewegung, Rauchen oder Verletzungen und starke körperliche Belastungen können die Wirbelsäule nachhaltig schädigen.
Einige Erkrankungen sind jedoch auch auf systemische Erkrankungen, Verletzungen und Unfälle zurückzuführen:
Dabei handelt es sich um eine knöcherne Verletzung im Bereich der Wirbelsäule mit Bruch eines Wirbelkörpers, -bogens oder –fortsatzes mit nachfolgender Deformierung und möglicher Instabilität der Wirbelsäule.
Diese Verletzung kann spontan bei der Osteoporose oder durch einen Unfall auftreten.
Osteoporose wird im Volksmund auch als „Knochenschwund“ bezeichnet. Es handelt sich um eine systemische Skeletterkrankung, die vor allem Frauen und Männer im höheren Alter betrifft.
„Systemisch“ heißt, dass es zu einer Störung im Knochenstoffwechsel kommt: Die Knochenmasse nimmt ab, die Mikroarchitektur und somit die Festigkeit und Stabilität des Knochens vermindert sich. Die Folge ist eine erhöhte Knochenbruchgefahr.
Dies ist die häufigste Ursache von Rückenbeschwerden ab dem 30. Lebensjahr.
Der Verschleiß kann alle Strukturen der Wirbelsäule betreffen:
Diese krankhaften Veränderungen lassen sich zum Teil im konventionellen Röntgenbild darstellen. Ergänzend geben die CT-Untersuchung und die Kernspintomographie Informationen über das Ausmaß und die Schwere der Krankheitsbilder. Der Wirbelkanal kann nur durch die Schnittbilddiagnostik sicher beurteilt werden.