Ist Röntgen trotz aller anderen neueren Untersuchungsmethoden noch zeitgemäß?
Ist das Kontrastmittel, das für manche Röntgenuntersuchungen verabreicht wird, schädlich?
Was ist ein Miktionszystourethrogramm (MCU)?
Woher weiß ich, ob eine Untersuchung zu Komplikationen führen kann?
Bin ich berechtigt, das Ergebnis der Untersuchung zu erfahren?
Wichtige Röntgenuntersuchungen
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Ist Röntgen trotz aller anderen neueren Untersuchungsmethoden wie Ultraschall (= Sonographie), Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT) und Nuklearmedizin überhaupt noch zeitgemäß?
Ja; viele Untersuchungen wurden durch die genannten Methoden oder aber auch durch die Endoskopie abgelöst.
Aber bei Erkrankungen der Lunge oder nach Unfällen mit Verdacht auf Knochenbrüche der Gliedmaßen (Arme, Beine) ist das „einfache“ Röntgen noch immer die erste Methode, die eingesetzt wird.
Ist Röntgen schädlich?
Um Röntgenbilder von Menschen machen zu dürfen, bedarf es
Dann übersteigt der Nutzen ein eventuelles, wenn auch sehr kleines Risiko bei Weitem.
Warum werden bei Röntgenuntersuchungen des Knochens häufig zwei Aufnahmen durchgeführt, warum genügt nicht nur eine Aufnahme?
Was ist ein i.v. Urogramm?
Ein i.v. Urogramm ist eine Darstellung der Niere, der Harnleiter und der Harnblase mittels Röntgen. Dazu muß ein jodhaltiges Kontrastmittel intravenös (i.v.) in eine (meistens Arm-) Vene gespritzt werden.
Ist das Kontrastmittel, das für manche Röntgenuntersuchungen verabreicht wird, schädlich?
Für die meisten Menschen nicht. Es gibt jedoch einige Einschränkungen:
Was ist ein Miktionszystourethrogramm (MCU)?
Dabei wird über einen Katheter Kontrastmittel in die Harnblase eingebracht. Während des Wasserlassens (Miktion) wird ein Röntgenbild angefertigt.
"Normalerweise" läuft kein Kontrastmittel von der Harnblase in die Harnleiter zurück.
Wenn Kontrastmittel in einen oder beide Harnleiter übertritt, liegt ein Reflux vor.
Ein Reflux begünstigt das Entstehen von Infektionen und kann im schlimmsten Fall die betroffene Niere nachhaltig schädigen.
Kinderärzte und Urologen wissen, was zu tun ist.
Woher weiß ich, ob eine Untersuchung zu Komplikationen führen kann?
Der Sie betreuende Arzt ist verpflichtet, Sie über mögliche Komplikationen aufzuklären und, falls es alternative Untersuchungen gibt, diese zu nennen.
Er wird das Für und Wieder mit Ihnen abwägen.
Bin ich berechtigt, das Ergebnis der Untersuchung zu erfahren?
Ja, selbstverständlich.
Meistens wird Ihnen das Ergebnis von dem Arzt, der Sie überwiesen hat, mitgeteilt. Dieser kennt auch Ihre anderen Untersuchungsergebnisse und kann Einzelergebnisse in den Zusammenhang einordnen.
Wie kann ich sicher sein, daß die Röntgenuntersuchung richtig durchgeführt wird und möglichst wenig Dosis verwendet wird?
Es gibt gesetzliche Bestimmungen, vorgeschriebene externe Überprüfungen und freiwillige Qualitätssicherungsmaßnahmen, die die richtige Durchführung bei geringst möglicher Dosis gewährleisten.
siehe Qualitätssicherung
siehe Kinderradiologie