

Das Wort „Diagnose“ stammt aus dem Griechischen und meint die Unterscheidung von Krankheitsbildern, um den richtigen Behandlungsweg einschlagen zu können.
Gerade an den Gelenken gibt es eine große Anzahl von Erkrankungen, die ähnliche Beschwerden wie Arthrose verursachen. In einer detaillierten ärztlichen Untersuchung müssen diese Erkrankungen genau voneinander abgegrenzt werden, da sie unterschiedliche Therapien fordern. Wenn Sie Ihren Arzt mit Gelenkbeschwerden aufsuchen, wird er Ihnen eine Reihe gezielter Fragen stellen, um den bisherigen Verlauf Ihrer Krankheit zu erfahren und sich ein genaues Bild von Ihren Beschwerden machen zu können (Anamnese).
Bei einer körperlichen Untersuchung wird im Anschluss festgestellt, inwieweit die Beweglichkeit des betroffenen Gelenkes eingeschränkt ist. Das Gelenk und die umliegende Muskulatur werden auf Schmerzhaftigkeit untersucht, es wird geprüft, ob das Gelenk geschwollen oder erwärmt ist und ob die Gelenkbänder noch stabil sind.
Liegen Anzeichen für eine Arthrose vor, nehmen wir eine Reihe von modernen diagnostischen Verfahren zur Hilfe, mit der wir Ihre Erkrankung exakt erkennen und beurteilen können, bei gleichzeitig geringer Belastung für den Patienten.
Schwerpunkt der Funktionsdiagnostik sind die bildgebenden Verfahren:
Neben den bildgebenden Verfahren sind bei Arthrosen, die als Folgeerscheinung entzündlicher Erkrankungen wie Rheuma auftreten, zusätzlich auch Laboruntersuchungen von Blut und Urin erforderlich.
Im stationären Bereich spielen darüber hinaus invasive Verfahren wie diagnostische Arthroskopien („Gelenkspiegelungen“) und diagnostische Testinfiltrationen eine bedeutende Rolle bei der Planung weiterer Therapieschritte und größerer operativer Eingriffe.