



Die meisten Menschen haben den Wunsch, die letzte Phase ihres Lebens in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu verbringen. Allerdings sind der Kranke und seine Angehörigen oft überfordert mit den Anforderungen und Belastungen, die aus Pflege und Betreuung resultieren. Hier leisten die Hospizhelferinnen und -helfer segensreiche Arbeit. Sie besuchen den Kranken, begleiten ihn auf dem Weg zum Arzt oder ins Krankenhaus, führen mit ihm Gespräche über Gott und die Welt, helfen bei der Erledigung von Korrespondenz und vieles mehr. Und auch die Angehörigen werden unterstützt und entlastet.
Die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist ein Versorgungskonzept für Schwerstkranken mit begrenzter Lebenserwartung. In den SAPV-Teams arbeiten Ärzte mit palliativmedizinischer Zusatzausbildung, Pflegekräfte mit Palliative-Care-Ausbildung und Sozialarbeiter Hand in Hand, um den Schwerstkranken in ihren letzten Tagen und Wochen ein Leben zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen, das möglichst frei ist von Symptomen und Leiden.
Für manche Schwerstkranke ist die Betreuung in einem stationären Hospiz oder auf einer Palliativstation notwendig. Hier erhalten sie pflegerische und medizinische Betreuung, Zuwendung und Beistand rund um die Uhr.